Ein Reisebericht von unserem Abenteuer in Wettrup Niedersachsen

Autor Steve Feld; Chandler; Arizona; USA

Vater und ich reisten nach Deutschland, mit nur einem kleinen Kenntnisstand in deutscher Sprache, den wir in unseren Studien vorher erlernt hatten. Wir sind beide Analytiker und haben ziemlich umfassend versucht zu verstehen, wie die Sprache Gedachtes mit teilt, im Vergleich jetzt zu unserem amerikanischen Englisch. Vielleicht habe ich, besser als mein Vater, in meiner Ausbildung gelernt, das "Gibt es" nicht genau "gives it" meint und habe mir dieses Ergebnis gemerkt, für den Fall, daß ich einmal fließend Deutsch sprechen sollte. Wir haben es genossen Ausländer in Deutschland zu sein, weil wir sonst nur Amerikaner unter anderen 300 Millionen Amerikanern sind.

Unser Abenteuer, das uns in das Ursprungsland unserer Familie bringen sollte, begann unmittelbar nach dem Borden des Lufthansa Flugs von Chicago nach München am 14. Mai 2002. Wir beide probierten unser Deutsch mit den Flugbegleitern und fragten Sie ob die Crew auf der Rückseite einer unserer "Familienforscher" Visitenkarten unterschreiben könnten um diese als erstes Souvenir zu haben.

Wir staunten über die Eigenheit so schnell entgegen der Erdrotation zu reisen, besonders über den Sonnenaufgang um 23.30 Uhr bei einer Außentemperatur von -56°C.

4 Stunden nach unserer Ankunft in Deutschland trafen wir endlich Herrn Schlump, nach 18 Monaten E-mail Kontakt über das Internet und
gelegentlichem normalem Briefverkehr. 12 Jahre vorher hatte mein Onkel Dutch Kontakt mit der Diozöse Osnabrück aufgenommen, um mehr über Johann Clemens Feld zu erfahren, einem unserer Vorfahren aus dem 19 Jahrhundert, dessen Entscheidung Deutschland zu verlassen uns zu Amerikanern machte. Vertreter der Diozöse schrieben uns, das Ur Ur Großvater Feld aus Wettrup stammen würde. Durch diese Information fand ich Wettrup auf der Landkarte und fand heruas das ein Mann aus Wettrup, Namens Schlump, eine Webseite hatte und kontaktierte Ihn um weitere Informationen zu bekommen.

Ich war sehr glücklich endlich den reellen Mann , der durch das Internet ein sehr guter Freund geworden war, und seine Familie , in den ersten Stunden unserer Rückkehr nach Deutschland, zu treffen. Vater und Ich waren uns einig darüber, das wir sehr viel Glück hatten solch einen anständigen, großzügigen Gastgeber und Freund wie Ihn zu haben.

In unserer ersten Woche in Wettrup wurden viele unserer vorher gemachten Vorstellungen über das Leben in Wettrup zerstört. Obwohl Wettrup offiziell über 1110 Jahre alt ist, so sieht es hier so aus, als ob alles Nagelneu ist, wegen der Pflege für die Feldern, Bächen, Straßen, Gebäuden und dem Friedhof, die die Dorfeinwohner für diese aufbringen. Wir haben gelernt das Euer ältester Grenzstein von 1652 ist (Dreiherrenstein), Euer ältestes noch in Gebrauch befindliches Gebäude ist von 1797 und das die ältesten Grabsteine aus den Jahren um 1955 datieren, mit einigen Ausnahmen für die Gräber der einheimischen Priester und Nonnen. Ich habe mich immer darüber gewundert was die Deutschen zur Erhaltung Ihrer Grabstätten machen und jetzt weiß ich es.

Durch Herrn Schlumps Hilfe war es uns möglich die Kirchenbücher in Wettrup im Original und in Meppen auf Mikrofiche zu begutachten, um unsere Familiengeschichte bis in die 1790er Jahre zu finden. Am 17. Mai fand, im Archiv Meppen, mein Vater Aufzeichnungen darüber, das Herzlake der Heimatort von Bernard Heinrich Feld, seinem Ur Ur Großvaters Väterlicherseits, war. 5 Minuten später fand ich den Heimatort meines Ur Ur Großvaters Johannes Clemens Feld ( Bernards Sohn ). Dies war Langen im Emsland.

Wir begutachteten Aufzeichnungen von Hochzeiten, Geburten und Toten aus den Familien Heuer, Schonhoff, Wielage und Lügering die uns schon bekannte und unbekannte Daten zeigten, deren Vorfahren einst in Herzlake, Langen, Gersten und Brögbern gelebt hatten. Wir haben nun ebenso ein sehr grundlegendes Verständnis der Verwandtschaftsverhältnisse der Familie Feld, im Königreich Hannover des 19ten Jahrhunderts, um eventuelle Verwandtschaften innerhalb Wettrups einzubeziehen und damit vielleicht mit einigen heutigen Einwohnern.

Danke an Herrn Achim Meintgens, einem neuen Cousin in der fünften Generation, mit dem es uns möglich war die Kirchenbücher der Jahre 1600 bis 1890 im Archiv des Bistums Münster zu begutachten.

Mein Vater war sehr davon beeindruckt, dass er die Aufzeichnungen der kirchlichen Ereignisse, im Leben der Vorfahren seiner Mutter, die schon so lange vergangen waren, im Original in den Händen halten durfte.

Aber warum machen wir dieses? Wir Amerikaner bevorzugen ungewöhnliche Herausforderungen. Diese Informationen existieren und wir können viel von Ihnen lernen, wenn wir es einfach wagen sie zu untersuchen. Wir haben ein und für alle mal 2 Kontinente überbrückt in denen unsere Familien gelebt haben. Wir haben Dokumente gesehen, auf beiden Seiten des Atlantischen Ozeans, um zu prüfen von wo in Deutschland unsere Familien stammen. Das wir von deutscher Abstammung sind wussten wir schon immer, aber woher...? Jetzt Wissen wir es! Einige der früheren Geheimnisse sind gelöst, aber jetzt können wir, von unserem neuen Standpunkt aus, mehr Fragen stellen, die auf verlässlicherem Wissen beruhen. Ich bedanke mich dafür.

Wir kennen nun gute Menschen die zwischen 5000 - 6500 Meilen entfernt wohnen. Wir waren in Ihren Häusern zu sehr guten Mahlzeiten eingeladen und wir haben mit Ihnen gesprochen. Wir haben versucht uns mit Euch in euerer Sprache zu verständigen und haben mit Euch zusammen gelacht. Wir haben sehr gute Ideen mit sehr großem praktischen Wert gesehen, einige davon hatten wir nie zuvor gesehen, selbst nicht in einem solch großen Land wie unserem.

Wir haben viel zu lernen von den Deutschen (wenn wir nur wollten) und Ihr habt viel in der Art eueres Lebens worauf Ihr gründlich Stolz sein könnt. Diese Tugenden müsst Ihr euch bewahren. Wir sind stolz darauf deutscher Abstammung zu sein.

Danke unsere Freunde

Steve